Dilsberg

Dilsberg ist heute ein Stadtteil von Neckargemünd

und wurde 1208 erstmals erwähnt. 1369 wurde die Feste zur Stadt erhoben.

Im Dreißigjährigen Krieg schlug der Eroberungsversuch Tillys 1621 fehl. Erst im Jahr 1622, nach der Eroberung Heidelbergs, ergab sich auch Dilsberg. Dilsberg wurde dabei nicht zerstört. Nach seiner Nutzung als Staatsgefängnis im 18. und 19. Jahrhundert  wurde es 18217 zur Abtragung freigegeben.

Erhalten geblieben sind ein Teil der Schildmauer, die Ummauerung des Städtchens mit dem einzigen Zufahrtstor, im Burghof ein  52m tiefer Brunnenschacht mit einem Ausgangsstollen.

Geschichte der Burg und Gemeinde Dilsberg

Quelle: Burg und Gemeinde Dilsberg von Stefan Wiltschko Dilsberg

Römerfunde auf der Dilsberger Gemarkung und eine Römersiedlung auf der benachbarten Wiesenbacher Gemarkung lassen die Vermutung aufkommen, dass der Dilsberg früher als Signalstation für die römische Besatzungsmacht diente. Auch die Annahme, dass die großen Quader der Burg auf Reste einer früheren keltischen oder alemannischen Fluchtburg hindeuten, hat etwas für sich. Die früh-geschichtlichen Anfänge des Dilsberg als Befestigung und Wohnsiedlung bleiben aber ebenso ungeklärt wie die genaue Namensdeutung („Berg des Thilicho“, oder langgezogener Berg aus der Wortwurzel „diel“ )

Um 100-500: Römer und romanisierte Bevölkerung auf der Gemarkung Dilsberg
In der Zeit um das Jahr 100 n. Chr. sicherten die römischen Kaiser ihr Reich in Germanien gegen die andrängenden Völkerstämme durch den Bau eines Schutzwalls (Limes) ab. Vom Odenwälder Limes gibt es heute noch Kastell-Reste in Neckarburken, Oberscheidental und Osterburken. Auf der an Dilsberg angrenzenden Gemarkung Wiesenbach wurde im „Herrenwald“ 1969 ein römischer Gutshof freigelegt, der in der Zeit (2./3. Jh. n. Chr.) erbaut wurde, als auch die Region um den Dilsberg Bestandteil der römischen Besatzungsmacht bzw. einer romanisierten Bevölkerung auf Gemarkung Dilsberg belegten Funde einer Honorius-Goldmünze (1898), von Teilstücken eines Merkur-Reliefs (1935) und von Keramikresten (1952).

den kompletten Bericht finden Sie hier

Sehenswert ist auch Neckarsteinach.

Neckarsteinach wird auch Vierburgenstadt genannt., nach den dort stehen Burgen: Hinterburg (um 1100), Mittelburg (um 1150), Vorderburg ( um 1200) und die Burg Schadeck (um 1230) auch als „Schwalbennest“ genannt und überall bekannt.

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